Gastbeiträge

Angehörige für VDBD-Studie gesucht

Angehörige gesucht!

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projektes sucht der VDBD Angehörige von Menschen mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2).    
Diabetes bestimmt nicht nur den Alltag des Betroffenen, sondern beeinflusst häufig auch das Leben von Familienangehörigen und Partnern. In Zusammenarbeit mit der Universität Jena möchten wir ein Schulungsprogramm speziell für Angehörige von Diabetes-Erkrankten entwickeln – ein Angebot, das es bisher noch nicht gibt. Dabei entsteht ein hoher Mehrwert: eine Schulung hilft Angehörigen, die Krankheit besser zu verstehen und in akuten Situationen gezielt reagieren zu können. Somit profitieren sowohl Angehörige als auch Erkrankte.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, an einer unserer Fokusgruppen teilzunehmen. Im Rahmen einer Gruppendiskussion werden Ihnen verschiedene Fragen zu Ihrem Alltag gestellt. Ihre Antworten helfen uns, gezielt ein Schulungsprogramm für Angehörige entwickeln zu können

Auf einen Blick:                                

  • Angehörige ab 18 Jahren gesucht                         
  • (keine Eltern)                                                     
  • Ausreichende Deutschkenntnisse                           
  • Aufwandsentschädigung von 100 EUR sowie Reisekosten

Termine:
25.10.16 in München,16-19 Uhr
26.10.16 in Hannover,16-19 Uhr
10.11.16 in Jena, 15-18 Uhr

Bei Interesse bitte melden Sie sich bei:
Frau Dr. Nicolle Müller
nicolle.mueller@med.uni-jena.de
Tel.: 03641-933071
 

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Ich brauch 'ne Beziehungspause!

Neulich kam ich von meinem Quartalstermin zurück. Der Blick in meinen Diabetespass zeigte: 8,0. Das war er also, mein erster HbA1c für dieses Jahr. Durchschnittlich und nicht besonders gut. Was genau meine Beziehung zu meinem Diabetes die letzte Monate wiederspiegelt.

Das Ende des letzten Jahres war sehr nervenaufreibend für mich, Ich hatte viel Stress und privat ging es mir nicht so gut. Ich hatte tatsächlich zu der Zeit nicht die Kraft und den Willen mich intensiv mit meinem Begleiter auseinander zu setzen. Das ist okay, es kann ja auch nicht immer gut laufen. Aber ich fing mich, versuchte, mich so gut es geht zu bemühen, es ihm recht zu machen. Aber die Quittung, die mir Herr von und zu Diabetes gab, hab ich jetzt auf Papier.
 

Ich hatte arge Probleme mit meinen Kathetern. In etwa jeder dritte lag dann endlich mal "gut". Ständige Hypers plagten mich, ich war motzig, fing Streit an für nichts und war sowieso echt genervt. "Wie soll ich mich bitte vernünftig um dich kümmern, wenn du alle meine Versuche im Keim erstickst?!", fragte ich ihn. Es war zum Mäusemelken. Es geht nun besser, aber auch die Beihnah-Hypos, mit denen ich mich seit etwa 2 Wochen herumplage, zehren an meinen Nerven. Als würde echt gar nichts mehr stimmen! Keine Basalrate, kein BE-Faktor, kein Korrekturfaktor. Aber wie soll ich das auch bitte nachprüfen, wenn ich entweder zu niedrig oder zu hoch bin? Manchmal würde ich dann einfach gerne meine Pumpe in die Ecke schmeißen und sagen, dass mir jetzt alles egal ist. Wie so ein kleines Kind, das seinen Willen nicht bekommt und dann bockt. Wer hätte gedacht, dass ich nach nun etwas mehr als 2 Jahren wieder mit Pumpe so was sagen würde, war ich damals doch so glücklich, sie endlich wieder bekommen zu haben. Schließlich habe ich 2 Jahre lang alles gegeben, um endlich so weit sein zu können. Und jetzt ist es ein Stück Elektronik in Plastik gehüllt, das mir keinen Mehrwert mehr bringt. Schlechte Werte konnte ich schließlich auch unter ICT haben, denke ich mir.
 

Täglich habe ich mit Menschen mit Diabetes zu tun. Und oft sage ich ihnen, wenn sie sich beklagen, wie schlecht es gerade läuft, dass es besser wird mit der Zeit. Dass das ein Stück Arbeit ist, aber es bald wieder aufwärts geht. Es kann ja nicht immer nur schlecht sein! Ich versuche ihnen Mut zu machen, nicht aufzugeben, denn diesen Bund der Ehe werden wir nicht los. Wir müssen uns mit unserem Diabetes auseinandersetzen, ob wir wollen oder nicht. Sie fühlen sich getröstet und versuchen, es besser zu machen. Das tue ich auch. Aber es scheint einfach nicht zu funktionieren. Ich hätte gerne eine Paartherapie, aber wie soll man sich mit jemandem auseinandersetzen, der nicht redet, sondern nur handelt? Und zwar nicht unterstützend, sondern abblockend. Am liebsten wäre mir eine Beziehungspause. Nicht lange, nur um diesem Gezeter für einen kurzen Zeitraum aus dem Weg zu gehen. Aber er lässt mich einfach nicht. So ist er, besitzergreifend. Und ich muss mich wohl oder übel nach ihm richten. Die Alternative, ihn zu ignorieren, kommt nicht in Frage. Das hatte ich schon mal und das  hatte kein gutes Ende. Trotzdem frage ich mich, wann es bei uns besser läuft.

Es ist nicht immer alles rosig und schön, wenn man Diabetiker ist. Manchmal läuft es eben nicht gut und ich finde, man sollte auch ehrlich sagen können, dass es nicht toll ist zur Zeit. Vielleicht weiß der ein oder andere ja auch, wovon ich rede. Ich kann ja auch nicht die Einzige sein,der es mal so geht, schließlich sind wir so viele!

Mein Masterplan ist jetzt also, mal Basalratentest zu machen und zu prüfen, ob meine Faktoren noch stimmen. Auch wenn ich doch lieber einfach eine Beziehungspause hätte.

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Diabetes & mHealth-Technolgie – Wird es akzeptiert und genutzt in Deutschland?!

Die Entwickler von #mHealth Technologie sind sich sicher, ihre Entwicklungen erleichtern das Leben von Diabetikern ABER sehen das auch die eigentlichen Konsumenten so? Wird es akzeptiert? Genutzt? Was ist mit der Datensicherheit? Möchte ich überhaupt soviel über mich selbst wissen?!
 
Ich schreibe aktuell an meiner Masterarbeit für meinen Master in Management an der ESCP Europe und würde mich sehr über 5 Minuten eurer Zeit freuen.
 
Die Umfrage und ausführlichere Beschreibung findet Ihr hier: http://goo.gl/forms/j3i17DzGDJ

Bei Fragen kontaktiert mich gerne via #Twitter @boemelJ oder jan.boemelburg@edu.escpeurope.eu

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1 x 2 Freikarten für die zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag 2015

Hallöchen Community!

 

Bald ist es so weit: bald ist die zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag 2015 am 08.11.2015 in Düsseldorf! Und anlässlich dieses Tages verlosen wir 1 x 2 Freikarten, mit denen ihr kostenfreien Eintritt zum Veranstaltungszentrum erhaltet.

Was ihr tun müsst, um die Freikarten zu bekommen? Einfach eine eMail mit Name und Adresse an misstype1@gmx.de bis zum 03.11.2015 23:59 Uhr senden. Die Gewinnerin oder der Gewinner werden durch Zufall gelost und die Karten per Post zugesendet. Die oder der Glückliche werden per eMail benachrichtigt. Also nicht vergessen, eure eMails zu checken! Eure Namens- und Adressdaten werden selbstverständlich nach Beendigung der Aktion gelöscht und nicht für anderweitige Zwecke genutzt.

Möge das Glück mit euch sein! wink

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Schwanger und Diabetes

Einen wunderschönen guten Tag.
Ich habe am welt Diabetes Tag einen Beitrag im TV gesehen von dieser Seite.
Dort hat ein Mädchen gesprochen das sie gewisse Fragen nicht ihren Arzt stellen würde, wie z.B. Sex und Pumpe.
Ich kann nur sagen, wenn der Partner über alles bescheid weiss braucht es nicht peinlich sein, die Pumpe bleibt beim Sex dran und dreht sich halt mit, der Schlauch ist lang genug damit nix passieren kann.
Ich habe früher die Pumpe abgemacht beim Sex aber wenn es dann doch mal länger dauert wird es gefählich, denn der Blutzuckerspiegel steigt und das ist nicht gut.
vor allem auch nervig, hinterher aufzustehen und die Pumpe wieder dran zu machen, anstatt sich an den Partner zu kuscheln und einzuschlafen danach.

Ich habe ausserdem 2 gesunde Kinder zur Welt gebracht, trotz Diabetes mit Insulinpumpe.
Mein grossen bekam ich mit 24 Jahren und meine Tochter jetzt mit 33 Jahren.
Die Schwangerschaft war total problemlos, ich war in ständiger kontrolle beim Arzt, ca alle 2 wochen und mein HBA1C war in der Schwangerschaft sehr konstanz.
Hatte vom Frauenarzt her auch mehr untersuchungen aber alles zum wohle der Kinder.
Ich konnte auch beide Kinder auf natürliche weise entbinden, nur ein nachteil hatte ich, ich konnte nicht in meiner Wunschklinik entbinden und musste mir eine in Berlin suchen, die sich mit Schwangeren und Diabetes auskennen gerade auch während der Geburt.
Ich hatte ganz tolle Ärzte und eine tolle Behandlung.
Ich konnte beide Kinder stillen unter der Vorraussetzung guter Werte.

Ich hoffe ich konnte helfen und stehe auch für fragen zur verfügung.
Achso ich habe Diabetes seit ich 10 Jahre bin und bin jetzt schon 33 Jahre.
 

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#dedoc Blogparade: "Hallo, ich bin Anja!"

Hallo, ich bin…ähm… ja,. wer bin ich eigentlich?

Darüber habe ich mir in der letzten Zeit einige Gedanken gemacht und es gibt mehrere Möglichkeiten zu antworten. Um es also kurz zu machen, ich bin Anja, ein 27-Jähriges Landkind, dass seit einigen Jahren in der Großstadt wohnt. Es „geht mir gut, wenn mich gute Musik geflasht hat“, ich sitze gerne im Grünen, bevorzugt in der Gesellschaft eines guten Buches oder exquisiter Menschen und seit zwei Jahren bin ich ein Einser Typ… Typin… egal!

Warum ich das heute bin, mit allem drum und dran, hat vermutlich auch damit zu tun, wer ich war.

Eigentlich wollte ich nur Blutspenden. Jetzt lasse ich das bleiben, denn mein Kreislauf fand das gar nicht gut und nachdem ich eine Woche lang nach jeder erklommenen Treppenstufe nach Luft ringen musste ging ich zum Arzt und tadaaa – „Ja, also Eisen haben Sie keines mehr. Und die Zuckerwerte, also das könnte Diabetes sein.“ Zwei Wochen später war es dann sicher und ich offiziell ein Einser-Typ.

Jeder hat mir versichert, was für ein großes Glück ich hätte, dass die Diagnose so früh gestellt wurden konnte, wurde ich doch von allen geläufigen Symptomen verschont. Von heute auf morgen war ich krank. Zack – hier ist ein Blutzuckermessgerät. Zack – hier sind Tabellen mit Broteinheiten. Zack – hier steht wie Insulin so wirkt. Zack – hier ist übrigens ein Pen, das hier sind die Nadeln. Wo ist Ihre schönste Bauchfalte?

Wiederholen möchte ich diese Wochen nicht. Ich habe oft gezornt, geheult, geschrien, gestampft, geschimpft und Rumpelstilzchen persönlich hätte das nicht besser gemacht. Nicht zu vergessen die 10 Minuten „Oh Gott, oh Gott! Ich kann das nicht!“, die ich vor meiner Diabetesberaterin saß, als die mir meinen ersten Pen vor die Nase hielt (an dieser Stelle herzlichen Dank für ihre Geduld!).
Hinzu kamen eine mittelschwere Depression (zumindest hat meine Psycho-Frau das später so bezeichnet), ein nächtlicher Überfall, Stress in der Arbeit, die Familie 200 Km weit entfernt… Das hat gereicht, um mich auf die Psycho-Couch zu verfrachten.

Gespräche mit der Psycho-Frau, Festivals, Urlaube, Unterstützung, Konzerte, Verständnis vom Umfeld, Diabetes-Blogs, Diabetes Zeitschriften… und irgendwann hat sich das Blatt gewendet. Es ging aufwärts. Alles war möglich! Es musste einfach nur angepasst werden bzw. ich musste mich anpassen. Anpassen an das neue Leben mit Diabetes und allen großen und kleinen Hindernissen, die es mit sich bringt.

Der Diabetes und ich. Uns gibt’s nur im Doppelpack. Das musste ich erst einmal verstehen und mich mit meinem neuen Begleiter arrangieren. Natürlich, es gibt Gelegenheiten, da rumpelt es heftig zwischen uns und hin und wieder treten leichte Kommunikationsstörungen auf, aber wir arbeiten daran. Immerhin müssen bzw. dürfen wir es noch eine Weile miteinander aushalten :)
 

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#dedoc Blogparade: Hallo, ich bin Aleks! Nice to sugar you!

Es gab mal diese Sendung, in der man fragte: "Was bin ich?" und für jede falsche Antwort bekam derjenige, dessen Beruf man erraten sollte, 5 Mark in sein Schweinchen gefüllt. Es wäre lustig, das hier nachzuahmen, aber dazu soll dieser Post ja nicht dienen. Schließlich möchte ich mich ja vorstellen und euch nicht euer Geld aus der Tasche ziehen ;)

Die Frage nach "Wer/ was bin ich?" ist einerseits einfach zu beantworten. Eine Frau. Eine 25-jährige. Eine Studentin. Eine Katzenbesitzerin. Eine Essenerin. Eine Brillenträgerin. Eine Musikliebhaberin. Eine Freundin.

Andererseits ist es aber doch nicht so einfach, zu sagen, wer man ist, wenn man das ausblendet, was einen am Meisten definiert: eine Typ1- Diabetikerin.

Natürlich ist eine Krankheit nicht das, was einen definiert. Aber es ist der Beruf, den ich schon 14 Jahre meines Lebens ausübe! Also ist es das längste, was ich in meinem Leben gemacht habe und wahrscheinlich noch lange lange machen werde. Und weil Diabetes keine Nebensache ist. Zumindest nicht immer. Er wird irgendwann Routine, aber manchmal fordert er doch mehr Aufmerksamkeit. Ich bin aber nicht meine Krankheit, meine Krankheit ist ich!

Und da wir uns wirklich gut verstehen (was nicht zuletzt an unserem Zuwachs Ende Januar liegt, da kam nämlich MIA (Me Incredibly Awesome), meine Pumpe), machen wir auch wirklich viele Dinge zusammen! Und genau die Zusammenstellung all dieser Dinge ist es, was Aleks zu Aleks macht.

Wir haben unser Abitur gemeistert!
Und wir sind umgezogen. Zwei Mal sogar.
Jetzt haben wir einen Freund, eine Wohnung und zwei (wirklich Unsinn treibende!) Katzen.
Wir lesen gute Bücher (diese verschlingen wir teilweise an einem Tag!).
Außerdem lieben wir Serien! Nur leider gibt es nicht genügend Zeit am Tag, um alles durchzusehen. Deshalb schauen wir manchmal auch klammheimlich in der Uni, während der Vorlesung ;) Dort verbringen wir übrigens gerade 4 Tage die Woche von morgens bis abends (tatsächlich!). Und sind freitags immer froh, wenn wir uns mal so richtig ausschlafen können.
Wir lieben es zu kochen! Morgens gibts dann auch öfter Apfelpfannkuchen oder aber am Wochenende Kuchen und Torten und Lasagne und Tomatensuppe und und und. Das würde erheblich den Rahmen sprengen, wenn wir hier alles aufzählen würden ;)
Musik ist unsere innere Sprache. Die Texte können wir uns wesentlich besser merken als jegliche Formeln in der Uni. Dabei spielt das Genre nicht so eine große Rolle, denn eigentlich hören wir Querbeet. Aber für Rock sind wir immer zu begeistern!
Schminken finden wir super, können aber auch beruhigt ohne Make-Up auf die Straße gehen.
Wir haben mal Schach gespielt. Aber die Verluste konnten wir nicht mehr so wirklich kompensieren, weshalb wir schnell die weiße Fahne gehisst haben.
Wir sind nicht shoppingsüchtig und wir besitzen nur knapp 7 Paar Schuhe!
Pinguine sind unsere Lieblingstiere und Tierdokus können wir nie ohne Tränenvergießen schauen.
Unsere Lieblingsfarbe ist violett und unsere Lieblingszahl ist die 18.
Unser Lieblingsauto ist der VW New Beetle.
Wir lieben England und wollen später einmal in London leben.
Wir waren kaum im Ausland, aber es war die wenigen Male spannend und schön.
Wir sind handwerklich begabt und lieben es zu putzen!
Unser liebstes soziales Netzwerk ist Twitter, aber Instagram ist auch ganz okay.
Wir sind stolz auf unseren Foodporn manchmal ;)
Wir lieben die englische Sprache!
Wir sind Teil einer großen Community.

Ich bin Diabetikerin - das hier ist #dedoc - all diese Dinge machen mich aus. Und all diese Dinge tue ich gerne - mit meinem Diabetes. Denn wir sind ein gutes Team und dankbar, uns zu haben, weil wir sonst nicht die wären, die wir heute sind.

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Ich bin...

Eigentlich wollte ich heute keinen Beitrag leisten - Ich bin mir nämlich manchmal gar nicht so sicher wer ich eigentlich bin. Wie das eben so ist wenn das Leben sich umkrempelt. Ich hatte schon lange überlegt eine "Ich bin..." Liste zu erstellen (Es stand auf meiner To Do für mein 2015 Notizbuch). Also nehme ich jetzt das Thema zum Anlass das ganze etwas vorzuziehen. Und mich dabei ein bisschen mit mir selbst zu beschäftigen ;)

Ich bin...

...die, die mit dem Wald hinterm Haus aufgewachsen ist.
...die, bei der öfter mal Bambi vor der Gartentür stand.
...die, die früher immer auf Campingurlaub mit der Familie war.
...die, die noch nie Europa verlassen hat.
...die, die mit 7 Jahren und 11 Monaten die Herbstferien im KH verbrachte.
...die, die wegen des Dia totale Angst vor dem Altwerden hat
...und die deshalb viel zu viel Geld für die Rente an die Seite schafft.
...die, die fast einen Segelschein gemacht hätte (wenn sie denn die Prüfung geschafft hätte).
...die, die seit 3 Monaten mit dem Studium fertig ist
...und mit derm Vollzeitjob noch nicht so richtig klar kommt.
...die, die gerade vollkommen unfreiwillig zum total SAP-PSCD-Profi wird.
...die, die gerne wieder einen Balkon hätte.
...die, die sich fragt ob das bisher alles so die richtigen Entscheidungen waren im Leben.
...die, die eine "ganz okay"-Einstellung beim Dia für völlig ausreichend hält, weil sie für mehr eindeutig zu faul ist.
...die, die sich gerne Kreativ betätigen würde, der es aber an Kreativität absolut mangelt.

Bonus:

...die, die man vom 22. - 24. in Leipzig antrifft
...und natürlich im Januar in Berlin! ;)

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ich stelle mich vor

Hallo ich bin 42 jahre alt und habe seit März 2013 Diabetes Typ 1.. durch Zufall bin ich auf diesen Blog gestossen, da er im Fernsehen vorgestellt wurde und ich ganz begeistert war....
kurz zu mir: ich bin Mutter von 2 Kindern, verheiratet und voll berufstätig im Schichtdienst tätig. Ich arbeite als OP-Fachkrankenschwester an einer Uni Klinik. Zur Zeit bin ich krank geschrieben, da sich der stressige Schichtdienst leider nicht mit meinem Diabetes vetragen hat und ich permanent unterzuckert war.
Da ich meistens den Turbogang eingelegt habe und wenig auf mich gehört habe, sind das jetzt die Konsequenzen. Der Ausbruch meiner Krankheit kam kurz vor meiner Prüfung zur OP Fachkrankenschwester.... ich habe aber alles durchgezogen inklusiver meiner Prüfung. So nach dem Motto - kurz Diabetes einstellen, kurz ausruhen, schnell Prüfung machen, weiter arbeiten -
Das ging leider nach hinten los und war zuviel des Guten. Ich habe zwar meine Püfung sehr erfolgreich abgeschlossen und alles erreicht was ich wollte, die Konsequenz ist leider ein Burnout.....
Wem ging oder geht es ähnlich?
 ich würe mich freuen wenn ich ein Feedback bekomme,

liebe grüsse an alle, Esmeralda

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Der Brief: Dear Dr. Banting ...

„Dear Dr. Banting, I wish you could come to see me. I am a fat boy now and I feel fine.
I can climb a tree. Margaret would like to see you. Lots of love from Teddy Ryder“

dbwDas war der Brief vom fünfjährigen Theodore Ryder kurz nach Beginn seiner Insulintherapie im Jahre 1922!
Er gehörte zu den ersten Menschen die Insulin "künstlich" dem Körper zuführen konnte und so war es ihm möglich das Alter von 76 zu erreichen.
Bis dahin war die Diabetes Diagnose gleichbedeuten mit dem Todesurteil, denn an einer wirklichen Behandlung war nicht zu denken.
Das ist grade mal 92 Jahre her ... nicht sehr lange. Wir haben also Sir Banting einiges zu verdanken.

Heute können wir froh sein in dieser Zeit geboren worden zu sein.
Insulin ist in der westlichen Welt in ausreichenden Mengen vorhanden und jeder kann es zur Behandlung bekommen. Nur leider gilt es nicht für die gesamte Welt, viele Diabetiker haben kein Insulin zur Verfügung oder nur sehr wenig. So passiert es, dass auch Heute Menschen sterben, weil Sie kein Insulin haben. 

Darum lasst uns auch den Welt-Diabetes-Tag nutzen um auf diese Probleme aufmerksam zu machen!
Zum Beispiel das Projekt: Insulin4all ... es liegt an uns auf die Probleme aufmerksam zu machen ...

We believe that everyone with diabetes has the right to insulin, test strips, diabetes 
education, and support - no matter where they live.
Let's use World Diabetes Day to speak out.

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