Weltdiabetestag

#dedoc Blogparade zum Weltdiabetestag 2014: „Hallo, ich bin ... !“

Am 14. November ist es wieder soweit: Zum Weltdiabetestag 2014 findet auch dieses Jahr wieder die große #dedoc Blogparade statt! 

Jeder kann mitmachen: Blogger oder nicht, via Facebook, Twitter, Blogpost oder #dedoc OpenBlog – Hauptsache, Du bist dabei! Denn in der diesjährigen #dedoc Blogparade geht es um Dich! Wer bist Du? Wie geht es Dir? Was machst Du so? 

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#dedoc Flyer zum Auslegen in Euren Arztpraxen!

Hier sind sie endlich! 

Zum 1. Geburtstag der Deutschen Diabetes Online Community hier die offiziellen #dedoc-Flyer - so, wie sie auch auf dem Weltdiabetestag verteilt werden. Zum Download, Ausdrucken und Verteilen - bei Eurem Hausarzt oder Diabetologen, in Euren Selbsthilfegruppen oder bei Eurem nächsten Diabetiker-Stammtisch, auf Diabetes-Messen oder woauchimmer Ihr es für sinnvoll erachtet ;-) !

JOIN, LIKE & SHARE !!!

#dedoc Flyer Frontseite als pdf-Download

#dedoc Flyer Rückseite als pdf-Download

 

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Zum Diabetestag - Leben mit einem Diabetiker

Wie ist das Leben mit einem Diabetiker?

Man lernt sich kennen, lieben und irgendwann heiratet man... Friede, Freude, Eierkuchen. Oder?

Dann gibt es einen komischen Hautausschlag beim Partner, er wacht immer nachts auf, muss auf Klo, hat extrem viel Durst...aber nichts hilft! Leider mag er nicht zum Arzt (kommt es euch bekannt vor?) - zumindest nicht gleich. Irgendwann sieht er aber doch ein, dass der Ausschlag nicht besser wird und geht sogar zu einem Hautarzt. Glücklicherweise hat die kompetente Dame auf einen Blick gesehen: "Krasser Ausschlag - in so einer Form habe ich das bisher nur bei Diabetikern gesehen. Da messen wir doch einmal vorsichtshalber Ihren Blutzucker." Tja, gesagt, getan: Beide benutzten Geräte zeigten den Wert nicht mehr an, weil er jenseits der Messskala lag. Also wurde Monsieur umgehend zu einem Diabetologen "weitergereicht". Dieser stellte dann fest: "Erstaunlich, dass Sie noch leben." und "Sie haben Typ-1-Diabetes."

Wie geht man mit dieser Nachricht um? Gar nicht...ich bin zusammengebrochen, weil ich im Nachhinein erst mitgeschnitten habe, dass mein Mann auch schon hätte tot sein oder im Koma liegen können, und er hat wieder angefangen zu rauchen und war sich nicht sicher, ob ich mit ihm zusammenbleibe, weil er er ist und toll oder aus Mitleid (bitte? geht ja gar nicht - Diabetes macht aus einem ja keinen anderen Menschen!)...

Irgendwie gewöhnt man sich dann dran, dass der Partner zwischendurch unruhig wird, sich misst, auch mal nachts rausmuss, um was zu essen oder gegenzuspritzen...aber woran man sich nicht gewöhnt:

An krasse Unterzuckerungen und Notarztaktionen!

Beim ersten Mal wollten wir nur noch kurz für ein gemütliches Wochenendfrühstück einkaufen. Sein Wert war schon relativ niedrig, aber er hatte ihn immer sehr gut unter Kontrolle, also sind wir losgetigert - der Supermarkt ist ja auch direkt um die Ecke. Wir sind kaum drin: "Jana, ich verkrampfe" - das Gesicht werde ich nie vergessen. Die Augen verdrehten sich ganz fies nach oben, der Hals nach hinten und der Kopf ebenso...und dann: Zusammenbruch. Er ist genau in den Gemüsestand gekracht. The world suddenly kicks into slow motion. Wirre Gedankenfetzen "cool, Kaki müssen wir auch mal probieren", Verwirrung, Panik, ich fange an zu schreien, er reagiert nicht mehr, sondern zittert und krampft - es kommt jemand dazu und ich renne los, heulend, um Traubenzucker zu holen, weil ich denke, das hilft... Ich fühle mich, als würde ich durch Wackelpudding laufen - als würde die Welt im "Hyperdrive" unterwegs sein und ich in Zeitlupe. Nach einer gefühlten Ewigkeit finde ich den Traubenzucker und "renne" zurück - ich fühle mich so, als wäre ich so fertig, wie noch nie in meinem Leben, und sehe die ganze Zeit vor mir, dass er stirbt, wir uns vorher noch gestritten haben und wie unwichtig alles andere ist im Vergleich zu ihm und unserer gemeinsamen Zeit. Mein Blick fällt auf meinen am Boden liegenden und immer noch krampfenden Mann: Er ist immer noch nicht ansprechbar, guckt ins Leere und vor seinem Mund ist eine Blutlache!

Horror

Irgendwann kommt wirklich der Notarztwagen, den eine gütige Seele gerufen hat: Ich bin ja komplett hilflos und habe nichts dabei; weder Portemonnaie, noch Geld, noch Handy oder Ausweis - wir wollten ja nur kurz noch Milch kaufen. Abgesehen davon, dass ich gefragt wurde, ob mein Mann Alkoholiker ist (was antwortet man da? "ICH WEISS ES NICHT!!!!"), haben die Rettungsleute am Anfang versucht, mich zu beruhigen und sich nicht um ihn gekümmert... "Wegen welcher Person wurden wir denn gerufen?" ...nicht witzig! Epileptische Krampfanfälle sind ungeil und in seinem Fall haben sie das Hirn komplett ausgeschaltet...es war so eine massive Unterzuckerung, dass er sich an nichts mehr erinnern konnte - seinen Namen, wo er wohnt, welcher Monat ist etc. Echt übel! Und im Krankenhaus durfte ich nicht mit in die Notaufnahme, sollte nur draußen warten, bis eine Untersuchung vorbei ist...sitze dort panisch und zu Tode betrübt (bin auch nur leicht fatalistisch veranlagt...)...und warte...und warte...und warte. Als ich endlich einen Menschen von "drinnen hinter den magischen Türen" entdecke, der bei den Normalsterblichen im Warteraum vorbeikommt, nötige ich ihn, zu meinem Mann zu kommen. Resultat: Er war schon längst im Flur, hatte nur ein Glas Apfelsaft bekommen, wurde nicht untersucht - und ich wurde einfach vergessen. WAAAAAH! Immerhin ging es ihm gut, keine bleibenden Schäden und das Blut war auf einen tiefen Biss in der Zunge durch die Krämpfe zurückzuführen...trotzdem war das Wochenende gelaufen und die Panik kommt zwischendurch immer wieder.

Zweite Aktion:

Er unterzuckert abends, isst massiv dagegen, wacht irgendwann wieder auf, weil ich ihn wecke, und stellt fest, dass er Lähmungserscheinungen hat - wie bei einem Herzinfarkt...natürlich darf ich nicht gleich den Krankenwagen rufen, es ist ja auch schon um 0 Uhr, er möchte nur aufs Klo...bricht 2 m vom Bett entfernt zusammen, weil ich ihn nicht halten kann (halbseitige Lähmung) und nässt sich dort ein. Ich rufe panisch den Notarzt, habe keine Ahnung, was ich erzählen soll, aber sie kommen...müssen intravenös x Einheiten gegenspritzen (dagegen hätte er nie anessen können...) und ich wurde nach vorn im Krankenwagen gesetzt...und dachte die ganze Zeit, er kratzt hinten im Wagen ab...

Ende vom Lied

Bei ihm scheinen (massive und unvorhergesehene) Unterzuckerungen auf das Gehirn zu schlagen - mehr kann man dazu nicht sagen...es sei ja auch keine exakte Wissenschaft...

Wie kann es sein, dass bei der "Volkskrankheit Diabetes" immer noch so wenig erforscht ist? Und was ist mit der Transplantation Langerhansscher Zellen? Wie kann bei einer Sendung der ARD über Diabetes nicht zwischen Typ 1 und Typ 2 unterschieden werden? Teilweise vermisse ich dies ja sogar noch bei diabetesDE...

So bleibt mir nur zu hoffen, dass keiner dieser Anfälle kommt, wenn ich nicht dabei bin - bzw. jemand, der weiß, dass er Typ 1-Diabeter ist, und dass endlich auch medizinische Lösungen gefunden werden. Ich liebe meinen Mann, mit oder ohne Diabetes, und hoffe, dass er mir LANGE erhalten bleibt. Tipps? Auch, wie man völlig überzogene Ängste überwindet, wenn Monsieur mal länger nicht ans Telefon geht, wenn man z. B. verabredet war (Kopfkino: Er liegt irgendwo unterzuckert in der Ecke und kratzt ab - niemand kümmert sich drum, Portemonnaie mit Diabetikerausweis gestohlen und Handy auch)? ...ich bin für jegliche Anregung dankbar und wünsche einen angenehmen Ausklang dieses speziellen Tages meines ersten Blogeintrages über die Liebe meines Lebens und die Krankheit, die ihn mir nehmen kann, ohne die es ihn aber nicht mehr gibt.

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Die #dedoc Blogparade zum Weltdiabetestag startet diesen Mittwoch im #dedoc TweetChat - ab 21:00 Uhr!

Hallo #dedoc!

Diesen Mittwoch ist es so weit: Der #dedoc TweetChat ist das Startsignal für die #dedoc Blogparade zum Weltdiabetestag! Eure eingesandten Blogbeiträge gehen während unserer wöchentlichen Twitter-Session nacheinander online, können im #dedoc-TweetChat live diskutiert werden - und ihr könnt Euch dann gegenseitig liken, sharen, retweeten und Eure Blogs verlinken!

Wir freuen uns auf eine riesige Welle mit tollen Blogbeiträgen rund um das Thema Diabetes! Vielen Dank an alle, die sich bereits registriert und ihre Beiträge hochgeladen haben. Wer noch mitmachen möchte: Ran an die Tasten! Deadline für die Teilnahme an der Blogparade ist Mittwoch, der 13.11. Einfach unten auf Login klicken, als #dedoc-Blogger registrieren, Freischaltung abwarten und Blogbeitrag hochladen!

Und wer noch etwas Zeit braucht, keine Sorge: Die Blogparade ist der Startschuss für das #dedoc OpenBlog - ihr werdet also auch weiterhin Gelegenheit haben, hier auf #dedoc zu schreiben und der Welt da draußen Eure Meinung zu sagen!

Fragen dazu? mail@dedoc.de

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Herzlich Willkommen zum #dedoc OpenBlog und zur Blogparade der Deutschen Diabetes Online Community zum Weltdiabetestag 2013!

Hiermit laden wir alle Blogger und solche, die es gern werden wollen, zur #dedoc Blogparade ein!

Eine Blogparade ist eine Art Flashmob im Netz: Viele Blogger schreiben gleichzeitig einen Beitrag zu ein und demselben Thema, veröffentlichen diesen auf einer zentralen Seite und liken, sharen und verlinken sich gegenseitig – und erzeugen so eine „virtuelle Welle“ im Netz.

Bei der #dedoc Blogparade geht es natürlich um uns und unseren Diabetes. Wäre Diabetes ein Land, hätte es nach China und Indien die drittgrößte Bevölkerung der Welt!

Also: Schreibt Euren ganz eigenen Blogbeitrag, und lasst Euch dabei von dieser Grafik inspirieren! Ihr seid frei in Inhalt und Form – uns interessiert, was Euch bewegt. Und natürlich könnt Ihr auch Bilder und Fotos posten!

Um loszulegen müsst Ihr Euch zunächst per Login registrieren. Der Rest sollte für Blogger eigentlich selbsterklärend sein. Nicht wundern, dass Euer Post nicht sofort erscheint – er muss erst freigeschaltet werden!

Alle Beiträge erscheinen rechtzeitig zum 14.11.2013 hier im #dedoc OpenBlog, auf der #dedoc Fanpage und im #dedoc TweetChat. Außerdem werden sie über die Community (DAS SEID IHR!) geliked, geshared, retweeted und favorisiert.

Die #dedoc Blogparade zum Weltdiabetestag 2013 ist gleichzeitig der Startschuss für das OpenBlog der Deutschen Diabetes Online Community: Ein Blog zu allem, was uns rund um unseren Diabetes bewegt – von uns und für uns!

Mehr Infos zum Weltdiabetestag und zur Zentralveranstaltung von DiabetesDE in Berlin am Sonntag, dem 17.11.2013 im ICC findet Ihr auf www.weltdiabetestag.de und www.diabetesde.org

Fragen zur #dedoc Blogparade und zum OpenBlog? mail@dedoc.de

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